Frauenwald


Verwaltungsgemeinschaft "Rennsteig"


Ilmkreis


Kultur- und Verkehrsverein Frauenwald/ Rennsteig e.V.






Bahnhof Frauenwald


Lageplan vom Anfang bis 1937




In den Bildern zeigen sich die Veränderungen an den Gebäuden des Bahnhofs Frauenwald im Laufe deren Bahngeschichte.


Empfangsgebäude mit Güterschuppen um 1920


Das Bild oben zeigt Empfangsgebäude und Güterschuppen vom Bahnhof Frauenwald im Jahre 1920. Einzige Veränderung gegenüber der Eröffnung ist die Verlängerung der Güterschuppenrampe und des darauf aufgestellten Wellblechgüterschuppens der Spedition Spindler aus Frauenwald. Das Empfangsgebäude hat an den Fenstern der Gleisseite Fensterläden, die in den Bildern der Kriegsjahren nicht mehr nachzuweisen waren.


Lokschuppen um 1920


Wirtschaftsgebäude mit den Aborten um 1920



Lageplan vom 1937-1961



Empfangsgebäude mit Güterschuppen nach 1937


Die größten Veränderungen erfolgten 1937. Das Empfangsgebäude erhielt einen Anbau für ein Bahnhofskaffee.  Im ursprünglichen Entwurf war an dessen Stelle schon ein Anbau mit Tonnendach geplant, als Empfangshalle oder Gaststätte gedacht, wurde aber nicht ausgeführt.

 Der Dachüberstand am Eingang der Straßenseite wurde entfernt.


Lokschuppen nach 1937


Der Lokschuppen wurde umgebaut und gleichzeitig verlängert. Für die Wagen und den Triebwagen wurde eine Wagenhalle und für die Kohlen ein massiver Schuppen errichtet. Bisher konnte noch nicht ermittelt werden, ob beim Umbau des Lokschuppens schon der Werkstadteinbau entfernt wurde, um die Nutzlänge des Gleises zu vergrößern.


Wagenschuppen nach 1937



Lageplan ab 1961 bis zur Stilllegung



Empfangsgebäude mit Güterschuppen ab 1961


Fakt ist aber, dass 1961 ein Werkstattanbau errichtet wurde, der fast die Länge des Lokschuppens erreichte.

Lokschuppen nach 1961



Leider standen uns keine aussagefähigen Bilder zu diesem Gebäude aus jener Zeit zur Verfügung, nur die Bauzeichnung zum Ursprungsgebäude. Ob nach dem Umbau 1937 noch Schiefer als Dacheindeckung zur Anwendung gekommen ist, oder nicht doch Dachpappe, ist offen. Das Dach des Güterschuppens hatte auf jeden Fall ursprünglich Schiefer, 1962 spricht aber einiges für Dachpappe. Neben dem Neubau der Werkstatt wurde 1961 das Empfangsgebäude umgebaut. Diensträume wurden in einem Anbau auf der Güterschuppenseite verlegt. Die Eingangstür auf der Gleisseite nach links versetzt und ihr gegenüber auf der Straßenseite eine zusätzliche Eingangstür eingefügt. Der Güterschuppen verlor seine Tore und den Rampengang auf der Straßenseite.


Der Wellblechgüterschuppen der Spedition Spindler ist zwar in allen drei Bausätzen enthalten, aber auf bildlichen Darstellungen letztmalig 1928 nachzuweisen. Auch der Triebwagenschuppen dürfte im Bausatz zu 1962 nicht mehr zu finden sein, da er auf Bildern dieser Zeit nicht mehr vorhanden war, im Bausatz jedoch ist er noch drin..


Zum Triebwagenschuppen war außer der Bauzeichnung überhaupt kein Bildmaterial zugänglich. Ob wirklich nur die Holzverladerampenseite Fenster hatte, wie es die Bauzeichnung  darstellt, ist auch offen.

Bauzeichnungen geben den ursprünglich gedachten Zustand wieder. Bei der Bauausführung ist aber nicht selten, mit unter sogar erheblich, davon abgewichen worden. Und  nicht jede Bauzeichnung, die ins Archiv eingegangen ist, wurde auch wirklich umgesetzt, geschweige aktualisiert.


Kohlenschuppen nach 1937


Auch der Kohlenschuppen wirft mehr Fragen auf, als uns lieb ist. Fenster– und Türseite könnten so ausgesehen haben, aber eben auch anders. Und wie ist die Kohle in die Lok gekommen. Gab es eine Beschickungsbühne?


Für Hinweise zu  den Bausätzen sind wir jeder Zeit dankbar.


Ehemaliges Empfangsgebäude 2005 

Gleis- und Güterschuppenseite, halbrechts der ehemalige Lokschuppen.

 



Straßen- und Güterschuppenseite



Straßen- und Gaststättenseite



Ehemaliger Lokschuppen








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